Klimatage Klimatage regen zum Nachdenken an

Quelle: Saarbrücker Zeitung
04. September 2017

Während der Klimatage informiert das Nalbacher Bürgerforum kostenlos über Klimawandel, Ernährung, fairer Handel und Konsum.

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Friedensradler machen Station in Saarwellingen

Friedensradler machen Station in Saarwellingen - Saarbrücker Zeitung

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29.05.2017 - Zu einem Kunst- und Friedensfest am Pfingstsonntag, 4. Juni, ab 18.30 Uhr lädt das Atelier Mario Andruet Saarwellingen ein.



Mario Andruet stellt in der St. Ingberter Rathausgalerie seine surrealen Bilder aus.

Quelle: Saarbrücker Zeitung 3. April 2017

 

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/homburg/sanktingbert/sanktingbert/St-Ingbert;art446871,6417812


Der Nahe und Mittlere Osten ist Thema im Atelier Andruet

Quelle: Saarbrücker Zeitung
red,  23. November 2016, 02:00 Uhr

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/saarwellingen/Saarwellingen;art446670,6311833


Gilad Atzmon und Frank Harrison kommen ins Atelier
Jazz-Saxofonist stellt im Kultur-Ort Mario Andruet in Saarwellingen sein Buch über jüdische Identitätspolitik vor
Quelle:Saarbrücker Zeitung
Von  Johannes Werres, 14. November 2016, 02:00 Uhr

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/saarwellingen/Saarwellingen-Buecher-Jazz-Musiker-Musik-Saxophonisten;art446670,6303166

 

Der Katastrophe ein Gesicht geben
Die Ausstellung „Nakba“ befasst sich mit der Vertreibung der Palästinenser ab Ende des 19. Jahrhunderts
Quelle: Saarbrücker Zeitung
Johannes A. Bodwing,  10. November 2016, 02:00 Uhr

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/saarwellingen/Saarwellingen-Ausstellungen-und-Publikumsschauen-Flucht-und-Vertreibung-Fluechtlingskinder-Geschichte-Palaestinenser-Schlimme-Ereignisse-Unfaelle-und-Katastrophen;art446670,6300175

 

Kriegsspuren stehen im Blickpunkt
Atelier Mario Andruet in Saarwellingen veranstaltet Reihe zur Friedens-Dekade
Quelle: Saarbrücker Zeitung
red,  05. November 2016, 02:00 Uhr

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/saarwellingen/Saarwellingen-Ausstellungen-und-Publikumsschauen-Kriege-Veranstaltungsreihen;art446670,6295710


„Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“

Das Atelier Mario Andruet Saarwellingen  zeigt vom 6.-27. November die Wanderausstellung

„Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“.

Diese Ausstellung findet während der Ökumenischen FriedensDekade 2016 statt.
Unter dem Motto „KRIEGSSPUREN“ will die Ökumenische FriedensDekade auf
Spuren von Kriegen aufmerksam machen, gleichzeitig aber auch auf Spuren
verweisen, die zu Kriegen führen.

Seit Anfang der 80er Jahre findet die Ökumenische FriedensDekade,
koordiniert von dem Trägerkreis „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
(ACK)“ und der „Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)“,
regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt
(www.friedensdekade.de).

In der FriedensDekade 2016 wollen wir  Spuren, die in Kriege führen und
solche, die Kriege hinterlassen, entlarven. Diese Spuren, die der Erste und
der Zweite Weltkrieg, aber auch derzeitige Kriege bei Kriegsopfern und
Flüchtlingen zurücklassen und in Familien und Gemeinden erfahrbar sind,
sollen ebenfalls sichtbar gemacht werden. Sie sind Warnung und Ansporn,
Krieg zu verhindern und zivile Lösungen für Konflikte zu suchen.

Während dieser Ökumenischen FriedensDekade zeigt der KulturOrt Atelier Mario
Andruet vom  6.11. - 27.11.2016 die Wanderausstellung:

      „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“
                   http://www.lib-hilfe.de/infos_ausstellung.html

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 6.11.2016 um 16.00 Uhr. Ingrid
Rumpf, die Mitinitiatorin der Ausstellung<s> </s> und im Vorstand von
„Flüchtlingskinder im Libanon“ ist, wird die Ausstellung eröffnen. Wiltrud
Rösch-Metzler,  die im Redaktionsteam der Ökumenischen FriedensDekade und
Bundesvorsitzende von pax christi ist, berichtet über ihre Arbeit. Die
musikalische Umrahmung übernimmt Götz Hach mit Klezmer-Musik. Götz Hach hat
an der Musikhochschule in Saarbrücken die Instrumente Geige, Bratsche und
Klavier studiert. Seither unterrichtet er an den Kreismusikschulen Saarlouis
und Merzig-Wadern.

Am Mittwoch, 9.11.2016 um 19.00 Uhr wird Dr. Andreas Hämer (Pfarrer i.R.,
Internationaler Versöhnungsbund) Texte und Lieder zum Thema Frieden
vortragen. Der Vortrag ist  verbunden mit Berichten aus Palästina. Pfr. Hämer
besuchte  im Herbst 2015 zum wiederholten Male mit seiner Frau die Region.
In einem sehr lebendigen Vortrag beschreibt er die prekäre Situation im
Lande und den Willen der Bewohner, dieser mit Lebensmut zu begegnen.

Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei!

Das Atelier ist jeden Sonntag im November von 11.00 bis 17.00 Uhr und
während den Veranstaltungen geöffnet. Weitere Infos unter:                                                     www.atelier-andruet.de
Tel.:06838/5079978

Kreative Motive als Jahresbegleiter

Neuer Kalender des Kunstforums Saarlouis – Soziales Engagement in der Region

Von  Rolf Ruppenthal, 

27. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Der neue und sehr hochwertige, großformatige Jahreskalender des Kunstforums Saarlouis wurde im Rahmen einer Ausstellung im Museum Haus Ludwig offiziell vorgestellt. Er gibt Einblick in das Schaffen der Künstler

http://www.saarbruecker-zeitung.de/storage/med/relaunch2014/lightbox/609040_pule1.png

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarlouis/saarlouis/Saarlouis-Dillingen-Ausstellungen-und-Publikumsschauen-Kunst-und-Kulturforen-Kuenstlerinnen-und-Kuenstler-Museum-Haus-Ludwig-Soziales-Engagement-Saarlouis;art447044,6286992

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Ist das Klima noch zu retten?

Vom 24 . Juni bis 17. Juli zeigt eine Ausstellung im Atelier Mario Andruet  wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema. Salz, Wasser, Ressourcen, Ernährung und den Beitrag der Menschen dazu, wie sie Klimarisiken vermeiden helfen, das wird von German Watch auf etlichen bebilderten Tafeln präsentiert.  Großformatige Bilder von Mario Andruet zeigen dazu visionär und surrealistisch bereits eine drohende Apokalypse.

Die Ausstellung war am Samstag, dem 25. Juni, Anlaufstelle für die Besucher des 25. Partnerschaftsjubiläums zwischen Saarwellingen und Bourbon-Lancy sowie Stochov. Daniel Clement, der in der Partnerstadt in einer Umweltorganisation engagiert ist, moderierte fachkundig für die französischen Besucher.

Montags, am 27. Juni, diskutierten die Schülerinnen und Schüler der Saarwellinger Gemeinschaftsschule „An der Waldwies“ zum Thema Klimawandel und setzten sich mit der Ausstellung auseinander. Am 3. Juli bietet ein Jour Fixe im Atelier die Möglichkeit zur Diskussion über den Atomaussteig und die Risiken der Meiler in Cattenom und Bure sowie der Endlagerung von Atommüll.

Bis zu den Sommerferien besteht die Gelegenheit, Ausstellung und Kunst zu besuchen (nach Vereinbarung Tel. 06838 382220) und sonntags 11-17.00 Uhr



 

Schampus vor dem Untergang – oder danach?

Politische Kunst trifft politische Kunst: zwei syrische Künstler stellen zusammen mit Mario Andruet in dessen Atelier in Saarwellingen aus. Die drei Maler sprachen darüber am Sonntag in einem Künstlergespräch.

Höchst belebend, wenn Künstler ausdrücklich politische Kunst machen, in einer Zeit, in der sich Kunst fast flächendeckend zur Lebens-Deko rechnen lässt: Fazit eines Künstlergespräches im Atelier Mario Andruet in Saarwellingen. In der aktuellen Ausstellung stehen nicht seine oft schreienden Arbeiten im Mittelpunkt, sondern ein Dreiklang aus seinen Bildern und denen zweier Brüder, die aus Syrien kommen, Behzad Kadro und M. Kadro. Thema: „Kunst trifft Krise“.

Die kleinen Schwarzen

Ein Thema, gesehen von verschiedenen Seiten, das kann bei allem Ernst schmunzeln lassen: Andruet zeigt zwei „kleine Schwarze“, Portraits zweier Frauen, die sorglos am Schampus nippen, obwohl der Weltuntergang bevorsteht. Behzad Kadro aber beschrieb das Bild so: „Der Weltuntergang ist vorbei, sie können weiter Champagner trinken.“

Behzad Kadro, Jahrgang 1965, lebt heute in Wuppertal. Er kam aus Aleppo in Syrien und ist Kurde. Auf vielen Bildern sind Frauen zu sehen, „weil die Frauen leiden und immer gelitten haben“, wobei Frauen für ihn auch eine Chiffre für die Welt sind. „Das Leben ist eine Frau“. Als Kurde „kann ich da nicht einfach so sitzen und so tun, als ginge mich das nichts an“, sagt Kadro. Seine Bilder vermitteln Tragik ohne jede Effekthascherei. Auf scharf abgegrenzten Flächen sieht man Frauen, oft nur die Gesichter, kontrastiert mit Zeichen der Menschheitskultur, die in der Region ihren Anfang nahm. Zeichen für Babylon oder Keilschrift, zum Beispiel. Behzad Kadro malt derzeit Aquarelle, „eine Technik, die viel Erfahrung braucht. Da ist der erste Fehler auch der letzte.“

Sein Bruder, Jahrgang 1985, ist Hobby-Künstler. Er kam als Flüchtling nachSaarwellingen, ihm öffnete Andruet sein Atelier. M. Kadro malt in Öl, seine Leinwände leuchten intensiv. Er reduziert Gesehenes, oft Motive mit geschichtlichem und kulturellem Hintergrund. Im Atelier ausgestellt ist zum Beispiel die Kirche in Saarwellingen.

Andruet selbst, Jahrgang 1954, arbeitet gewohnt ungeschminkt, lebt aus, „dass ich ja nicht verkaufen muss.“ Mit Wucht trifft den Betrachter etwa eine in reliefierter Papiermasse gestaltete Freiheitsstatue im Hafen von New York, deren Kopf ein Totenschädel ist. Bestrichen ist das großformatige Bild mit Metallfarben, im Ergebnis hält man es zuerst für eine verrostete eiserne Takenplatte. Nicht das, was man sich unbedingt ins Wohnzimmer hängen würde.

Einerseits, andererseits

Deutschland, meinte Behzad Kadro in der von Dr. Eva Kell moderierten Atelier-Runde, sei einerseits erfreulich aufgeschlossen gegenüber Kunst, andererseits aber halt ein Industrieland, „ein Routine-Leben, weit weg von der Kunst.“ Es fehle oft das Bewusstsein für Kommunikation über Kunst und ihre Themen. „Kunst ist wichtig für die Entwicklung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es nicht, eine Region zu retten, sondern die Weltgesellschaft. Angstlos Verantwortung für die Gesellschaft äußern.“

Ausstellung bis 29. Mai. Sonn- und Feiertag von 11 bis 17 Uhr; sonst nach Absprache, Tel. (0 68 38) 82 220. Bilsdorfer Straße 28, Saarwellingen.

Meinung:

Warum es noch Sitzplätze gab

Von SZ-Redakteur Johannes Werres

Das war eine schöne, entspannte Runde, wie sie sich wünscht, wer Kunst mag. Künstlergespräch am Tisch bei einer Tasse Kaffee im Atelier, kein verbales Vernissagen-Getupfe. Klare Aussagen zu klaren, konkreten Bildinhalten. Politisch, gesellschaftskritisch. Notwendig. Nicht vertraut, eben nicht. Die Bilder gut. Man geht raus und erkennt plötzlich, dass es hinterm Horizont doch weiter geht als gedacht. Wie recht er doch hat, der syrische Maler Behzad Kadro aus Aleppo: Die industriell geprägte Gesellschaft spurt die Menschen zum Routine-Leben ein. Zu weit weg von Kunst, über die man ins Gespräch kommt, um sich weiter zu entwickeln. Wäre es anders, würde man keinen Sitzplatz mehr finden bei solchen Ateliergesprächen in Saarwellingen. Immerhin: Es gibt sie. Sie machen Lust auf mehr.


Kunst trifft Krise: Syrien - Europa - Deutschland 29. April bis 12. Juni 2016

Mit ca. 60 Besuchern platzte das Atelier Mario Andruet bei der Vernissage seiner Ausstellung zusammen mit den beiden syrischen Künstlern Bezad und M. Kadro aus allen Nähten. Die gelungene spannende Zusammenstellung der Bilder und Reliefs, die alle einen Beitrag zum Thema Krise, menschliches Leid und dessen Überwindung leisteten, wirkte überzeugend. Klagende Frauen in den zarten Aquarellen von B Kadro stehen den in schweren Rost- und Ölfarben ausgeführten Anklagen von Mario Anduet gegenüber, aufgehellt von den farben- und sinnenfrohen Frauendarstellungen von M. Kadro, des jüngeren Bruders von Bezad, der erst 2005 nach Saarwellingen kam und der seitdem direkt im Atelier Mario Andruet arbeitet. Dort entstand auch sein Gemälde der Saarwellinger Kirche, das die Würde dieses Hauses in warmen Farben gestaltet.

Integrationsleistungen und -versuche, Kommunikation der Menschen und Kulturen, diese Botschaft wurde von den Besuchern aufgenommen, die sich auch vom musikalischen Vortrag von Salah Bewar  und seinem Sohn Khalil mitreißen ließen.

Zum Künstlergespräch über ihr Wirken in Syrien und in Deutschland, die Zusammenarbeit mit Mario Andruet, über Fragen zu Flucht und Integration lädt das Atelier Mario Andruet am 22. Mai um 16.00 Uhr ein. Die Ausstellung ist an Sonn- und Feiertagen von 11-17.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache geöffnet.

 

 


Der Islam und die Lehren des Koran – Vortrag und Diskussion

Am Montag den 7. März hielt Manfred Petry, Sozialarbeiter und Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinde Saar e.V.,  im Atelier Mario Andruet einen Vortrag über die Grundlagen des Islam. Im Rahmen dieser trotz winterlichen Wetters gut besuchten Veranstaltung erläuterte er mittels einer Präsentation sehr überzeugend die 5 Säulen des Islam und einige Lehren des Koran. Petry betonte, er spreche über den Islam, nicht über Muslime und deren Verhalten. So verbietet z.B. der Koran ausdrücklich Gewalt, es sei denn sie dient dem Selbstschutz.
Es zeigte sich, dass die Lehren des Korans den Lehren der Bibel sehr ähnlich sind.  
Während des Vortrags entstanden immer wieder Diskussionen, die teilweise Fehlinformationen und Vorurteile als Grundlage hatten. Manfred Petry gelang es, souverän mit außerordentlich fundiertem Wissen, Missverständnisse aufzuklären und anhand von vielen Zitaten einige Lehren des Koran im aktuellen zeitlichen Kontext zu erklären. So müssen Muslime, die in einer nicht islamischen Gesellschaft leben, die Gesetze des Gastlandes achten und dürfen nicht gegen diese verstoßen. Der Koran fordert die Muslime auf, sich friedlich in eine andersartige Umgebung zu integrieren. Die Werte und Traditionen des Gastlandes müssen respektiert werden, auch wenn die Muslime diese inhaltlich nicht bejahen können. Gemeinsam mit einer jungen Muslima sprach Petry auch über die Rolle der Frau im Islam. Der Koran verlangt eine respektvolle Behandlung von Frauen und Mädchen, jeglicher Missbrauch, sei es körperlich, verbal, emotional oder seelisch ist verboten. Kopftücher sind kein Zwang, die Frauen dürfen sie freiwillig tragen, müssen dies aber nicht.  
Trotz langer Gespräche und Diskussionen blieben noch viele Fragen offen, die in der Kürze des Abends keinen Platz mehr fanden. Daher sind Folgeveranstaltungen geplant, mit dem Ziel eines friedlichen, konstruktiven Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit.