Beeindruckende Bilder im Alten Rathaus Saarwellingen

 

Es kamen viele interessierte Menschen am Sonntag zur Vernissage - und es hat sich gelohnt!  Mario Andruet hat mit viel Arbeit die Werke platziert, so dass ein ansprechendes Ganzes zum Thema "KUNST&EXIL - EXILKUNST" entstanden ist. Zu sehen sind Bilder, gemalt von Flüchtlingen, die Kunst als ein Mittel nutzen, Flucht und Migration zu verarbeiten. Dr. Eva Kell betonte diesen besonderen Aspekt in Ihrer Ansprache:" Jeder Künstler und jede Künstlerin, die die Heimat zwangsweise verlassen musste, trägt die Erinnerung im Herzen, in allen Gedanken. Daher ist das Arbeiten im Exil etwas Besonderes". Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung durch Mwoloud Daoud und einem Freund. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Altes Rathaus, der Flüchtlingshilfe Nalbach und dem Atelier Mario Andruet entstanden. Sie ist noch bis Mitte Januar im Kulturtreff Altes Rathaus zu sehen.

Die ausstellenden Künstler sind:

Ali Haider Refaat

Hytham Alayek

Isra Alsayed Tomeh

Adnan Sharbayi

M.Kadro

Maher Zharati

Sonia AliSef Aldin und Adnan Sharbatje

Die Ausstellung rund um das Thema „Kunst und Exil“ kann bis Anfang 2019 zu den Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus „ (Di-So 18.00 bis 22.00 Uhr)besucht werden.

Hier der Link zum Kulturtreff. https://www.altes-rathaus-saarwellingen.de/…/71-vernissage-   

 

 

 


 

Herzliche Einladung zur Kunstausstellung „Kunst und Exil - Exilkunst“

Zeitraum: 18.11.2018 - 04.01.2019

Ort: Altes Rathaus, Vorstadtstr. 77, 66793 Saarwellingen

 

Sonntag, 18. November 2018, 11.00 h

Vernissage

 

Kunst und Exil  - unter diesem Motto steht die Beteiligung von Exilkünstler/innen am Kunst- und Kulturprogramm im alten Rathaus, das im November startet. Malerei, Photographie, Musik, und Gesang von Exilkünstler/innen aus der Region zeigen die Vielfalt künstlerischer Betätigung auf. Alle vereint die Erfahrung des Lebens im Exil, mit fremden Gewohnheiten und der Herausforderung, sich in einem völlig neuen Kulturkreis zu bewegen.

Wann geht ein Mensch ins Exil? Muss man erst in Lebensgefahr sein, um als Exilant anerkannt zu werden? Es gibt vielfältige Gründe, sein Land zu verlassen, und diese lassen sich nicht allein auf politische Verfolgung beschränken. So vielfältig wie die Gründe sind auch die Auswirkungen des Exils auf die Künstler und Künste.

In Deutschland steht das Thema Exil unter ganz besonderen Vorzeichen: Zwischen 1933 und 1945 gingen tausende Künstler ins Exil, heute ist Deutschland seit Jahrzehnten selbst Zufluchtsort für verfolgte Künstler.

Beschreibung und Erforschung von Exil und Emigration geschehen heute mit Blick auf die Ursachen und Wirkungen von Migration weltweit. Historische und aktuelle Exile werden in Beziehung gebracht, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Blick genommen.

Die Voraussetzungen für die verschiedenen Künste im Exil und die Verläufe der einzelnen künstlerischen Karrieren sind sehr unterschiedlich. Ist es dennoch zulässig, von Exil-Kunst zu sprechen? Wird ein Kunstwerk zu Exil-Kunst, weil der Künstler im Exil lebt? Wie beeinflussen Exil und Migration den künstlerischen Prozess? Kann die Erfahrung erzwungener Entortung künstlerisches Schaffen anregen? Fragen wie diese fordern auf, den Künstlern und den Künsten zu folgen und Einzelbeispiele ebenso zu betrachten wie systematische Zusammenhänge.

Ausstellende Künstler sind M. Kadro, Ali Haider Refaat, Isra Alysaed Tomeh, Haytham Alayik, Maher Zharati, Sonia AliSef Aldin, Sultan Gh und Elham Salim sowie Adnan Sharbatji.  Musikalisch begleitet wird die Eröffnung durch Mwoloud Daoud und Freunde.

 

Die Ausstellung rund um das Thema „Kunst und Exil“ kann ab dem 18.11.2018 bis Anfang 2019 zu den Öffnungszeiten des Bistros „Altes Rathaus“ (Di-So 18-22h) besucht werden.

Eintritt frei!


 

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