Kunst trifft Krise

... sehen und erkennen, was dahinter steckt.

 

Veranstaltungsreihe

für Menschen, die Lust an Erkenntnis haben.

 

Es gibt verschiedene Wege, einen ersten Zugang zu den kaum ‚verdaulichen’ Themen der vielen weltweiten Krisen (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Kriege, Sinn- und Gotteskrise ... aktuell „Flüchtlingskrise“) zu finden.

Die Kunst in Form der Malerei bietet einen solchen Weg.

Wir - das Atelier ANDRUET, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar und Pax Christi Saar - halten es für unerlässlich, sich mit der Krise des Kapitalismus und seinen lokalen und globalen Auswirkungen zu befassen und Menschen auch verschiedene Zugänge dazu anzubieten.

 

Wir wollen uns im November im Atelier Andruet in Saarwellingen treffen und uns erneut mit konkreten Beiträgen zur Kapitalismuskritik im Sinne der „Wert-Abspaltungs-Theorie“ beschäftigen.

Die Reihe ist ein Versuch, durch die Verbindung von Kunst und dem gemeinsamen Durchdringen eines Textes bzw. thematischen Impulses zum besseren Verständnis dessen, was sich in den zunehmenden Krisen ausdrückt, zu gelangen.

 

 

Wir laden herzlich ein

zu „Kunst trifft Krise“

 

29. November 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr

Atelier ANDRUET,

Bilsdorfer Straße 28, Saarwellingen

 

Thema:

Menschen auf der Flucht in der Krise des Kapitalismus

 

Ablauf

·         Begrüßung und Einführung

·         Vorstellung eines Bildes von/durch Mario Andruet zum Thema.

·         Meditation des Bildes mit Begleitmusik und anschließende Diskussion zum Bild.

·         Vortrag: Menschen auf der Flucht in der Krise des Kapitalismus

§  Referent: Dominic Kloos, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar

·         Offene Diskussionsrunde mit allen Anwesenden zum Vortrag.

·         Zur Stärkung wird Wein, Wasser und Brot gereicht.

 

Der Kreis der Teilnehmenden ist offen für Interessierte,

eine kontinuierliche Teilnahme lohnt sich besonders, ist aber nicht Bedingung.

 

Über die Teilnahme von an Kunst und Gesellschaftskritik interessierten Menschen

freuen wir uns sehr!

 

Waltraud und Mario Andruet, Dominic Kloos, Albert Ottenbreit und Horst Peter Rauguth

 - Atelier ANDRUET - Pax Christi Saar - Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar –

 

Kontakt:  waltraud_andruet@t-online.de   -  Tel. 06838 82220

__________________________________________________________________

 

Hinweis:

 

Wer sich in den Denkansatz „Wert-Abspaltung“ einlesen will:

www.oekumenisches-netz.de  und        www.exit-online.org



Atelier Mario Andruet, Bilsdorferstraße 28, 66793 Saarwellingen
Das Atelier ist jeden ersten Sonntag im Monat von 11.00- 17.00 Uhr geöffnet              Verkauf von fair gehandelten Produkten. Info: www.atelier-andruet.de Tel. 06838 82220   

Veranstaltungen zur Ökumenischen FriedensDekade zum Thema: Krieg 3.0

Die Ökumenische FriedensDekade (www.friedensdekade.de) die vom 11. bis 21. November 2018 stattfindet, will darauf aufmerksam machen, dass der Frieden in Gefahr ist, dass wir alle gefordert sind, uns für den Frieden zu engagieren. Mit Aktionen, Veranstaltungen, Gottesdiensten und Friedensgebeten. "Denn Krieg wird von Menschen gemacht. Der Frieden auch!“ Dazu laden wir zu folgenden Veranstaltungen ein.

Dienstag, 13. November 2018 um 19.00 Uhr ein Vortrag mit Henrik Paulitz, Akademie Bergstraße zum Thema: Kriegsmacht Deutschland? 

"Auf Deutschland kommen außenpolitisch sehr gefährliche Entwicklungen zu. Ich möchte allen Bürgerinnen und Bürgern, Schülern und Studierenden, sowie der Politik nachdrücklich empfehlen, sich mit dem Buch ‚Kriegsmacht Deutschland?‘ von Henrik Paulitz auseinanderzusetzen. Es setzt neue Maßstäbe in der friedenspolitischen Debatte." So die Empfehlung von Dr.jur.Peter Becker

Veranstalter sind das FriedensNetz Saar, pax christi Saar in Kooperation mit attac Untere Saar im Rahmen der Kampagne ‚Krieg beginnt hier‘.

In der Kampagne Krieg beginnt hier engagieren sich Friedens­gruppen der Region gegen "Start­plätze des Krieges vor der eigenen Haustür" und setzen sich gemeinsam für eine friedliche Welt ohne Drohnen, Atomwaffen und Rassismus ein (www.krieg-beginnt-hier.de).

Bittgottesdienst für den Frieden 2018 am Mittwoch, 21.November 18.30 Uhr in der Kirche            St. Blasius Saarwellingen.

         Aktionstag, für Abrüstung, Samstag, 3.11.2018, ab 11Uhr, St. Johanner Markt Saarbrücken


Am Sonntag 2.September.2018 findet von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein weiterer Malkurs im Atelier statt. 

Herzliche Einladung dazu.


Der nächste Erwachsenen Workshop findet wieder am Sonntag, 5. August 2018 von 11.00 Bis 17.00 Uhr statt.

Herzliche Einladung an Interessierte Bürger/innen.


 
 

Bilder von dem letzten Workshop, Sonntag 1.Juli 2018


(Schere), Stein, Papier – mehr als ein Kinderspiel!

Montag, 30.07.2018, 10.00 - 13.00 Uhr

und Mittwoch,  01.08.2018, 10.00 - 13.00 Uhr

Kulturort Andruet, Bilsdorferstr. 28, Saarwellingen

„Kunstworkshop für Kinder“

(Schere), Stein, Papier – mehr als ein Kinderspiel!

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein kreatives Angebot der beiden Künstler Mario Andruet und Cathleen Kelkel in Saarwellingen geben.

Mario Andruet arbeitet mit handgeschöpftem farbigem Papier. Diese Technik können Kinder schnell erlernen und mit viel Spaß kreativ umsetzen.  Sie können ein Bild oder ein Relief aus geschöpftem Papier modellieren. Mit farbigen Bändern  und Flächen entsteht ein lebendiges Kunstwerk. Kreativ kreuzen sich Linien oder laufen nebeneinander her, überlagern sich und zeigen Stimmungen und Farbvielfalt als erhabenes Relief. Beinahe jedes Motiv kann eingearbeitet werden.

Cathleen Kelkel lädt in ihrem Workshop zu ersten Erfahrungen mit Bildhauerei ein. Ausgangsmaterial ist der leicht zu bearbeitende Ytongstein. Hier geht es um Geschick und Ausdauer, Präzision und den Umgang mit Werkzeug. Ein gutes Auge und Kreativität gehören ebenfalls dazu wie die Lust zum Ausprobieren.

Um intensiver mit den Kindern zu arbeiten, ist der Workshop auf zwei Tage angesetzt.

Die fertigen Kunstwerke werden anschließend wie in den vergangenen Jahren während einer Vernissage im Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Alter:              8 - 12 Jahre

Kosten:          10,- € (inkl. Material für beide Termine)

                                   Die Anmeldung für nur einen Termin ist nicht möglich.

Leitung:         Mario Andruet und Cathleen Kelkel

Anmeldung:  Tel.: 9007-155, Leo-Grünfeld-Haus,

Zi.:C007

Veranstalter: Atelier Mario Andruet


https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/atelier-mario-andruet-interkulturelles-strassenfest_aid-23614941

 

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/saarwellingen/integration-kunst-mario-andruet-fest_aid-23407143

 


 Interkulturelles Straßenfest rund um das Atelier Mario Andruet

Straßensperre in Saarwellingen? Warum am Sonntag? Anlass war am 17. Juni das erste interkulturelle Straßenfest des Ateliers und KulturORTes Mario Andruet in der Bilsdorferstraße.  Im Zeitraum eines Jahres hatten sich KünstlerInnen im Rahmen des von LAND 500Initiative geförderten Projektes „KUNST.BEWEGT.MENSCHEN“ zusammengefunden, um in der bildnerischen und musikalischen Kunst mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenzuarbeiten. Kunst kann vermitteln, in dem sie durch konkretes gemeinsames Handeln Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen dazu motiviert, sich miteinander zu beschäftigen.
 Das Resultat dieser Aktion konnte am 17. Juni als absolut positive Erfahrung verbucht werden.  Die Eröffnung der Ausstellung fand aufgrund des großen Andrangs im Innenhof des Ateliers statt. Insgesamt 15 KünstlerInnen präsentierten ihre Werke im und um das Haus. Mario Andruet, der den Kurs leitete, war stolz auf seinem SchülerInnen und hob bei der Begrüßung das Engagement und den Ehrgeiz seiner Schützlinge hervor.  Auch für ihn war es eine sehr positive Erfahrung.  

Ein zweiter Aspekt dieses Projektes war der musikalische Teil. Dies war durchaus eine Herausforderung, so Waltraud Andruet, die in Claus Krisch einen hervorragenden Leiter des interkulturellen Musikworkshops gefunden hatte.  
Vor dem Haus wurde eine große Bühne aufgebaut, auf der sich MusikerInnen aus Orient und Okzident präsentieren konnten. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit gelang es, mit gefühlvoll und leidenschaftlich vorgetragenen
Titeln das Publikum zu begeistern.          

Weitere Highlights stellten die Schmiedearbeiten des Franzosen Louis Theobald dar, sowie die Skulpturen von Cathleen Kelkel.  Mystische Drachen, fernöstliche Kobras und ein Meditierender, geheimnisvolle filigrane Skulpturen aus Jaumontstein, die im von Mario Andruet geleiteten Workshop entstandenen Papierreliefs, Gemälde und Zeichnungen der syrischen Künstler Kadro und Haider sowie die Werke von Andruet luden die Betrachter zum Verweilen ein.

Einen kulinarischen Höhepunkt bildete ein großes Buffet mit internationalen Spezialitäten.  Orientalisch Würziges und traditionelle deutsche Leckereien gaben sich ein Stelldichein. Von Baklava bis Käsekuchen, Fladenbrot und Flutes, Tabbouleh und Eintopf war alles vertreten.

Als dekoratives Highlight hatte eine Syrerin aus Nalbach aus einer Wassermelone ein Rosenbouquet geschnitzt.

Dieses Fest wurde zu einem großen Erfolg durch die Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen. Einen herzlichen Dank an die Gemeinde Saarwellingen, insbesondere an Bürgermeister Manfred Schwinn. Ebenso danken wir der Gemeinde Nalbach, Peter Lehnert und den Flüchtlingsinitiativen Nalbach und Saarwellingen.

Peter Lehnert brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt: er hob hervor, dass neben der interkommunalen Arbeit zwischen den Gemeinden auch das Interkulturelle stärker beachtet werden müsste. Gerade in Fragen der Flüchtlingsarbeit zeige es sich, dass der Austausch über die Gemeindegrenzen hinweg Früchte trägt. Er begrüße ausdrücklich die gemeinsamen Aktionen und hoffe, dass dadurch auch ein starkes Zeichen gegen die aufkommende Intoleranz gegenüber Geflüchteten gesetzt wird.

Thomas Winter, der stellvertretend für den Bürgermeister Manfred Schwinn ein Grußwort vortrug, bedankte sich beim Atelier Andruet für sein Politisches Engagement.

Den Abschluss auf der Bühne bildete die Gruppe Liedstöckel, die mit ihren politischen Volksliedern zum Mitsingen animierte.

Es wurde geredet, getanzt, gegessen, die Kunst bewundert, Kontakte und Freundschaften wurden ausgebaut. Interkulturelle Mainzelmännchen halfen tüchtig beim Abräumen und Spülen, denn auf Einweggeschirr wurde konsequent verzichtet. Einen Applaus an Familie Andruet für die gelungene Veranstaltung!

Die Ausstellung kann noch den ganzen Sommer über jeden ersten Sonntag im Monat besucht werden.


Kunst bewegt Menschen – Interkulturelles Straßenfest als Highlight des Projektes: lebendig, authentisch, grenzenlos……


    Kunst bewegt Menschen – Interkulturelles Straßenfest     Sonntag, 17.Juni 2018                                                                            

15.00 Uhr Straßenfest rund um das Atelier - 14.00 Uhr Vernissage im Atelier
              Kunst- Musik- Tanz- Essen- Trinken – Zusammensein


Unter dem Motto „Kunst bewegt Menschen“ fanden  im Atelier Mario Andruet im Laufe eines Jahres  mehrere Veranstaltungen, Vorträge und Workshops im künstlerischen Bereich statt.   Diese Veranstaltungen bildeten einen Teil eines Projektes, das durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) gefördert wurde. Das Projekt hatte das Ziel, Menschen mit und ohne Migrationsbiografie durch spartenübergreifende künstlerische Betätigung zusammenzubringen und mögliche Stereotype abzubauen, Verständigungsprobleme zu reduzieren und zu gemeinsamen künstlerischen Arbeiten zu führen. In den Gemeinden Nalbach und Saarwellingen gab es bis dato keine Begegnungsstätte, in der Kunst als explizit integrativer Faktor in der Flüchtlingsbetreuung hätte genutzt werden können.  Das wurde schließlich im Atelier Mario Andruet, dass im Jahre 2011 eröffnet wurde, möglich gemacht.    
Kunst kann vermitteln, in dem sie durch konkretes gemeinsames Handeln Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen dazu animiert, sich miteinander zu beschäftigen.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Integration in dörflich geprägten Strukturen, wie sie in Saarwellingen und Nalbach gegeben sind, auch und gerade über die Kunst funktionieren kann. Hierbei ist der Kunstbegriff weit gefasst: vom direkten künstlerischen Schaffen bis zum Reden über Kunst als vermittelndes Element in zwischenmenschlichen Beziehungen. Das dies funktioniert hat, möchten wir im Rahmen eines interkulturellen Straßenfestes in und um das Atelier Mario Andruet präsentieren. Alle Freunde und Interessenten sind dazu ganz herzlich eingeladen
.
 


Diskussionsveranstaltung zum Thema:

Wir wollen abrüsten statt aufrüsten und keinen militärischen Fluglärm in Saarland und Rheinland-Pfalz

so lautete die Pressemitteilung vom FriedensNetz Saar, pax christi Saar und der Kampagne KRIEG BEGUNNT HIER vom 28. Februar 2018. Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr finanzielle Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik. Darüber wollen wir am:

                     Mittwoch, 23.Mai 2018 um 19.00 Uhr

mit Markus Tressel und Günter Schneider diskutieren.

„Der Bundestagsabgeordnete Markus Tressel (Bündnis90/Die Grünen) stellt die Ergebnisse der neuesten parlamentarischen Anfrage zum militärischen Fluglärm vor und gibt einen Überblick, wie sich der politische Diskurs zum Thema in den letzten Jahren entwickelt hat.“

Günter Schneider BUND Kreisgruppe Bitburg/Prüm

Günter Schneider referiert über die Auswirkungen der zum Teil extremen Umweltbelastungen. Wo kommt der militärische Fluglärm her und welche Umweltbelastungen resultieren daraus. Militärischer Fluglärm ist in großen Teilen von Rheinland/Pfalz und dem Saarland alltäglich, störend, krankmachend und mit einigen Begleiterscheinungen im Schlepptau.

In Zusammenarbeit mit dem FriedensNetz Saar, pax christi Saar, und der Kampagne KRIEG BEGINNT HIER.


 

           Kunst-bewegt -Menschen

Zu diesem Motto gibt es eine großartige Ausstellung mit verschiedenen Künstlern im Atelier Mario Andruet zu sehen. Gezeigt werden Bilder des syrischen Kurden Kadro, ebenso sein Landsmann Haider, Maher aus Damaskus, Wolfgang Milbradt und Mario Andruet.

Wir wollen anhand der Kunst mit den Künstlern und interessierten Menschen einen Zugang finden zu den Themen, die mit den weltweiten Krisen ( Finanz,-Wirtschafts,- Sinn- und Gotteskrise, Klimakatastrophe, Kriege und der aktuelle Flüchtlingskrise) zusammenhängen. Die Kunst in Form der Malerei bietet einen solchen Weg. Das Atelier Andruet, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar, Pax christi Saar und die Flüchtlingsinitiative Nalbach halten es für unerlässlich, sich mit der Flüchtlingskrise und den lokalen und globalen Auswirkungen zu befassen und Menschen verschiedene Zugänge dazu anzubieten.

Am Sonntag, 8. April 2018 von 11.00 bis 17.00 Uhr gibt es dazu einen Workshop und Malkurs mit den Künstlern und interessierten Menschen.

Am Mittwoch, 11. April 2018 von 19.00 bis 21.30 Uhr gibt es dazu einen Vortrag zum Thema: Menschen auf der Flucht in der Krise des Kapitalismus

Über die Teilnahme von an Kunst und Gesellschaftskritik interessierten Menschen freuen wir uns sehr.

Wer sich in den Denkansatz „Wert-Abspaltung“ einlesen will: www.oekumenisches-netz.de und www.exit-online.org                                                                                                                                      Kunst – bewegt – Menschen: Ausstellung und Aktionen im Atelier Andruet


 

Aktion Stolpersteine in Saarwellingen

im Rahmen der Woche gegen Rassismus

 

Während der gesamten internationalen Woche gegen Rassismus haben in Saarwellingen verschiedene Veranstaltungen stattgefunden. Den Abschluss bildete am Samstag, dem 17. März, auf dem Schlossplatz in Saarwellingen die Aktion „Stolpersteine“. Die Initiatoren waren ein Bündnis aus Flüchtlingsorganisationen und das Atelier Mario Andruet.  

 

Es galt, die 67 in der Gemeinde zum Gedenken an die in der NS-Herrschaft ermordeten Mitbürger verlegten Stolpersteine aus Messing gründlich zu putzen. Dazu traf sich eine kleine Gruppe engagierter Saarwellinger, Nalbacher und Ensdorfer Bürger/innen die nach einer Ansprache zum Thema NS-Verbrechen von Peter Klauck ans Werk ging.

 

Die Stolpersteine mussten lange geschrubbt werden, bevor sie wieder strahlten und mahnend als Symbol gegen Rassismus und Antisemitismus zum Nachdenken und Handeln an die Menschen, die meist über sie hinwegtreten, zu sehen sind. Nur mit Engagement und Initiativen wie diesen lässt sich jedoch eine lebendige Erinnerungskultur aufrechterhalten und gegen das Vergessen angehen.

 

Seit der Wahl des Bundestages im September 2017 ist deutlich geworden: Rassismus ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Dagegen müssen wir aufstehen, laut sein, aktiv werden! Infos zu der Internationalen Woche gegen Rassismus unter:

www.internationale-wochen-gegen-rasissmus.de und www. atelier-andruet.de

 

Waltraud Andruet                                                                                 Saarwellingen, 22.März 2018



Vernissage zum Thema mit fünf Künstlern aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Die Künstler stellten ihr Werke selbst vor , und traten dann in einen interkulturell-künstlerischen Dialog mit Dr. Eva Kell ein. Auch das Publikum setzte sich aus Menschen mit verschiedenen Nationalitäten zusammen. In geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen gab es harmonische und inspirierende Gespräche.


Nein zu Rassismus

Nein zu Rassismus                                         
Ja zu 100 % Menschenwürde!

so das Motto der alljährlichen internationalen Wochen gegen Rassismus, die bundesweit in diesem Jahr vom  12. – 25. März 2018  stattfinden werden. Nationalistische und rassistische Einstellungen treten in Deutschland und Europa verstärkt auf.  Entwicklungen, wie die Flucht von Menschen, werden missbraucht, um menschenfeindliche Einstellungen zu verbreiten und Gruppen gezielt abzuwerten und auszugrenzen.

Rassismus erreicht die Mitte unserer Gesellschaft:

Fast 50 % der Bevölkerung in Deutschland sind der Meinung, dass Sinti und Roma aus den Innenstädten verbannt werden sollten. Mehr als 40 %  glauben, dass MuslimInnen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden sollte. Jeder dritte Bürger vertritt die Ansicht, dass Deutschland „durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maße überfremdet ist.“

 

Dagegen müssen wir aufstehen und aktiv werden.

Das Atelier Mario Andruet und ein Bündnis der Flüchtlingsinitiativen aus Nalbach und Saarwellingen werden zu der Internationalen Woche gegen Rassismus verschiedene Aktionen durchführen. http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

Zum Auftakt am Sonntag 11.März 2018 ab 15.00 Uhr wird eine Ausstellung gegen Rassismus mit verschiedenen Künstlern im Atelier Mario Andruet gezeigt. Die Künstler werden sich und ihre Werke authentisch präsentieren. Bei Essen, Trinken, Musik und Filmen zum Thema werden wir vereint gegen Rassismus diskutieren.

Am Mittwoch, 14. März 19.00 Uhr wird Prof. Dr. Bernhard Haupert zu Rassismus, Faschismus und  dem Neuen / Alten Populismus einen Vortrag halten. Besprochen wird auch die „Gretchenfrage“:  „Was wurde durch den hohen Flüchtlingszuzug ausgelöst?“  Dahinter steht   auch die Frage, inwieweit sich der neoliberale Kapitalismus in die Gehirne der Menschen frisst.

Am Freitag, 16. März wird es ab 16.00 Uhr am Schossplatz in Saarwellingen einen Infostand und eine Mahnwache geben. Thematisiert wird dabei unter anderem auch die aktuelle Situation in Syrien, die anhaltenden Kämpfe in Ost-Gutha und Afrin. Bürgermeister Manfred Schwinn von Saarwellingen und Bürgermeister Peter Lehnert von Nalbach werden kurze Ansprachen halten.

Am Samstag, 17. März 11.00 Uhr wird auf dem Schlossplatz in Saarwellingen eine Aktion „Stolpersteine“ stattfinden. Peter Klauck wird über die verschiedenen Stolpersteine, die in Saarwellingen verlegt worden sind, Auskunft geben. Anschließend wollen wir gemeinsam    die Stolpersteine putzen, so dass diese wieder strahlen und mahnend in die Gesellschaft einwirken.

Herzliche Einladung an alle BürgerInnen: Engagieren Sie sich mit uns gegen Rassismus!

Info:  Waltraud Andruet, Bilsdorfer Str. 28, Tel. 06838/82220, www.atelier-andruet.de



Kunst trifft Krise

... sehen und erkennen, was dahinter steckt.

Veranstaltungsreihe

für Menschen, die Lust an Erkenntnis haben.

Es gibt verschiedene Wege, einen ersten Zugang zu den kaum ‚verdaulichen’ Themen der vielen weltweiten Krisen (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Kriege, Sinn- und Gotteskrise ... aktuell „Flüchtlingskrise“) zu finden.

Die Kunst in Form der Malerei bietet einen solchen Weg.

Wir - das Atelier ANDRUET, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar und Pax Christi Saar - halten es für unerlässlich, sich mit der Krise des Kapitalismus und seinen lokalen und globalen Auswirkungen zu befassen und Menschen auch verschiedene Zugänge dazu anzubieten.

Zum siebten Mal wollen wir uns im Atelier Andruet in Saarwellingen treffen und uns wieder mit einem konkreten Beitrag aus dem Buch von Robert Kurz: Weltkrise und Ignoranz beschäftigen.

Die Reihe ist ein Versuch, durch die Verbindung von Kunst und dem gemeinsamen Durchdringen eines Textes zum besseren Verständnis dessen, was sich in den zunehmenden Krisen ausdrückt, zu gelangen.

Wir laden herzlich ein

zu „Kunst trifft Krise“                                                                                         

       am 25. Januar 2018 im Atelier ANDRUET,

Bilsdorfer Straße 28, Saarwellingen, 19.00 Uhr                                                                                 

Thema:

Geld und Antisemitismus

Der strukturelle Wahn in der warenproduzierenden Moderne

         Hier der Beitrag zu: Krise und Kritik der Warengesellschaft     

        http://www.exit-online.org/link.php?tabelle=autoren&posnr=71.

 

Ablauf

·         Begrüßung und Einführung

·         Vorstellung eines Bildes von/durch Mario Andruet zum Thema.

·         Meditation des Bildes mit Begleitmusik und anschließende Diskussion zum Bild.

·         Vorstellung des Aufsatzes aus dem Kurz-Buch: Geld und Antisemitismus.

·         Offene Diskussionsrunde mit allen Anwesenden zum Text.

·         Zur Stärkung wird Wein, Wasser und Brot gereicht.

 

Der Kreis der Teilnehmenden ist offen für Interessierte, eine kontinuierliche Teilnahme lohnt sich besonders, ist aber nicht Bedingung.

Über die Teilnahme von an Kunst und Gesellschaftskritik interessierten Menschen

freuen wir uns sehr!

 

Waltraud und Mario Andruet, Dominic Kloos, Albert Ottenbreit und Horst Peter Rauguth

 - Atelier ANDRUET - Pax Christi Saar - Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar -

Kontakt:  waltraud_andruet@t-online.de     Tel. 06838 82220

 

Hinweis:                 Robert Kurz: Weltkrise und Ignoranz. Kapitalismus im Niedergang.

                              Ausgewählte Schriften, Hrsg.: Roswitha Scholz & Claus Peter Ortlieb,

                              Edition TIAMAT, 1. Aufl. Berlin 2013.            


HOCHZEIT von Ali und Fatmah 3.11.2017 


Besuch von der WÄRMESTUBE

im Atelier am Montag, 16. August 2017

Infos unter: www.waermestube-sb.de

Foto-Collage von dem gemeinsamen Tag-Werk im Atelier.


Waltraud Andruet 2.7.2017:

Pressemitteilung : Friedensradweg -  Pilgern mit dem Rad durch das Saarland

Eine gelungene  Pfingstveranstaltung von pax christi war der Friedensradweg, der bei sommerlichen Temperaturen 30 Radlerinnen und Radler aus Mainz, Limburg, Fulda, dem Saarland und Rheinland-Pfalz durch das Saarland führte. Gestaltet und begleitet wurde er von Volker Jung (FriedensNetz Saar und Waltraud Andruet (pax christi Saar).

Am Beispiel des Saarlandes und seiner bewegten Geschichte sollte die Notwendigkeit des Friedens in Europa aufs Neue verdeutlicht werden. Gestartet wurde daher an der Air Base Ramstein. Hier berichtete Detlef Besier, Umwelt- und Friedenspfarrer, in Speyer zur Geschichte des Unglücks von 1988 und zur Geschichte der Air Base als Dreh- und Angelpunkt US-amerikanischer militärischer Akte.  Michael Starke (pax christi Speyer) begleitete die Gruppe bis ins Saarland. In Homburg, wo die Gruppe übernachtete, erfuhr sie von Kulturdezernent Professor Dr. Klaus Kell vieles zum Schicksal der Stadt, deren Befestigungen aus der Vauban-Zeit inzwischen Geschichte sind.

Durch das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau ging es am Pfingstsamstag nach Blieskastel  zu den Patres ins Kloster der Minoriten, das von polnischen Mönchen geführt wird. In Bliesbrück-Reinheim konnte der Europäische Kulturpark zur keltischen und römischen Vergangenheit der Region besucht werden. Dort schloss sich ein reizvolles Picknick an. Nun wurde die Grenze überquert und die Gruppe gelangte entlang der Blies und der Saar schließlich nach Saargemünd. Bei dem heißem Wetter entwickelte sich die Strecke zu einer echten Herausforderung. Ende  der Etappe war die Jugendherberge in Saarbrücken.

Sonntags besuchten die Radler den Rundfunkgottesdienst in der Basilika St. Johann und starteten nach einer kurzen Stadtführung von Volker Jung , der die Streckenführung bis Saarlouis übernommen hatte, zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte, wo die Street Art Biennale einen Blickfang bot, aber vor allem die industrielle Prägung des Saarlandes deutlich wurde – Eisen, das auch der Rüstung diente, Zwangsarbeit und die Personalie Carl Röchling wurden diskutiert.

Die zweite Etappe des Tages führte nach Saarlouis, zunächst zum Kulturdenkmal des Alten Friedhofs, den Jörg Schu, der wohl beste Kenner, als Militär-, Zivil- und Judenfriedhof erklärte. Dieser Ort zeigte die bewegte Geschichte der Stadt in besonderer Weise.

Eingeladen zum Friedensfest hatte in Saarwellingen Waltraud Andruet im Atelier Mario Andruet. Die Begegnung mit Kunst und den Aktivitäten des Ateliers beeindruckten die Gäste ebenso wie kurdische Musik und das Essen aus vielen Kulturen.  Bürgermeister Manfred Schwinn hob die Wichtigkeit solcher Begegnungen für den Frieden hervor. Bei Musik und Tanz klang der Tag aus. Übernachtet wurde in Wallerfangen im Haus Sonnental. Gestärkt durch den allmorgendlichen geistlichen Impuls ging es zur letzten Etappe.

Entlang der Saar und bis zur Saarschleife führte der letzte Tag. Hier ließen viele es sich nicht nehmen, zur Saarschleife hinauf zu wandern und den Ausblick zu genießen. Dort verabschiedeten sich alle und traten von Mettlach aus zufrieden und friedlich den Heimweg an.


Kunst- und Friedensfest am Pfingstsonntag, 4. Juni ab 18.30 Uhr

im Atelier Mario Andruet Saarwellingen

 

Liebe Kunst- und Friedensfreunde,

zusammen mit den Friedensradfahrern und Euch feiern wir an Pfingstsonntag ein Friedensfest. Kommt und macht mit! 

Salah Bewar und sein Sohn Kalil spielen syrische Unterhaltungsmusik, ebenso gibt es syrisch-kurdischen Tanz.

Die aktuelle Kunst von Mario und alle Aktivitäten des Ateliers werden vorgestellt.

Bürgermeister Manfred Schwinn kommt für ein Grußwort.

Für Essen und Trinken ist gesorgt – wer möchte, kann aber auch gerne etwas beisteuern.

Wer Flüchtlinge kennt – bringt sie mit!

Alle sind willkommen, Vielfalt erwünscht – im Sinne des Pfingstfestes.

 Friedensradwege Pilgern mit dem Rad durch das Saarland mit pax christi

 

Vom 2. Juni bis 5.Juni 2017 radeln ca. 35 FahrerInnen von Homburg bis Mettlach für den Frieden. Die Veranstalter sind die pax christi-Diözesanverbände Fulda, Limburg, Mainz unter dem Motto „Gewaltlosigkeit. Stil einer Politik für den Frieden“. Begleitet werden Sie von pax christi Saar und dem FriedensNetz Saar.

Diese führen die FriedensRadfahrer/innen durch das schöne Saarland. Für die eifrigen beginnt die Tour schon am Freitag, 2. Juni um 11.45 am Bahnhof in Landstuhl. Dort werden Sie von Detlef Besier, dem Umwelt und Friedenspfarrer, erwartet. Er wird an der Air Base Ramstein über die Air Base und zur Flugzeugkatastrophe von 1988 berichten, ebenso über die Kampagne: www.krieg-beginnt-hier.de .

In der Jugendherberge Homburg treffen alle Friedensradfahrer/innen um 18.00 Uhr ein. Hier schließt sich für alle eine Stadtführung an. Am folgenden Morgen radeln wir entlang der Blies nach Bliesbruck/Reinheim und nach Saargemünd an der deutsch-französischen Grenze entlang, die schon so häufig von Kriegsheeren überschritten und verändert wurde. Wir übernachten in der Jugendherberge Saarbrücken. Abends 19.30 wird der Film „Everyday Rebellion“ zur Gewaltlosigkeit mit anschließender Diskussion gezeigt.

Nach einem Gottesdienst am Pfingssonntag morgens brechen wir nach einer Stadtrundfahrt entlang der Saar nach Völklingen zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte und schauen uns die „Street Art Biennale“ an. Anschließend radeln wir nach Saarlouis mit einem Zwischenstopp dort. Mit dem Friedensfest im Atelier Mario Andruet klingt der Tag aus. Quartier haben wir im Haus Sonnenthal in Wallerfangen. Nach einem Morgenimpuls führt die letzte Etappe entlang der Saar an die Saarschleife bis nach Mettlach.  Als pax christi Friedensgruppe setzen wir mit dieser Fahrt und unseren Aktivitäten ein klares Zeichen für „Gewaltlosigkeit: Stil einer Politik für den Frieden“. Infos unter: www.pax-christi.de unter Menüpunkte „Kalender“

 

Kontakt: Waltraud Andruet, Tel.: 06838/82220; waltraud_andruet@t-online.de



Kunst trifft Krise

... sehen und erkennen, was dahinter steckt.

Veranstaltungsreihe  für Menschen, die Lust an Erkenntnis haben.

Es gibt verschiedene Wege, einen ersten Zugang zu den kaum ‚verdaulichen’ Themen der vielen weltweiten Krisen (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Kriege, Sinn- und Gotteskrise ... aktuell „Flüchtlingskrise“) zu finden.

Die Kunst in Form der Malerei bietet einen solchen Weg.

Wir - das Atelier ANDRUET, das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar und Pax Christi Saar - halten es für unerlässlich, sich mit der Krise des Kapitalismus und seinen lokalen und globalen Auswirkungen zu befassen und Menschen auch verschiedene Zugänge dazu anzubieten.

Zum sechsten Mal wollen wir uns im Atelier Andruet in Saarwellingen treffen und uns wieder mit einem konkreten Beitrag aus dem Buch von Robert Kurz: Weltkrise und Ignoranz beschäftigen.

Die Reihe ist ein Versuch, durch die Verbindung von Kunst und dem gemeinsamen Durchdringen eines Textes zum besseren Verständnis dessen, was sich in den zunehmenden Krisen ausdrückt, zu gelangen.

Wir laden herzlich ein

zu „Kunst trifft Krise“

19. April 2017, 19.00 bis 21.30 Uhr

Atelier ANDRUET,

Bilsdorfer Straße 28, Saarwellingen

Thema:

Politische Ökonomie der Simulation.

Die Realität des Scheins und der Schein der Realität am Ende der Moderne.

Ablauf

·         Begrüßung und Einführung

·         Vorstellung eines Bildes von/durch Mario Andruet zum Thema.

·         Meditation des Bildes mit Begleitmusik und anschließende Diskussion zum Bild.

·         Vorstellung des Aufsatzes aus dem Kurz-Buch: Politische Ökonomie der Simulation.

·         Offene Diskussionsrunde mit allen Anwesenden zum Text.

·         Zur Stärkung wird Wein, Wasser und Brot gereicht.

Der Kreis der Teilnehmenden ist offen für Interessierte,

eine kontinuierliche Teilnahme lohnt sich besonders, ist aber nicht Bedingung.

Über die Teilnahme von an Kunst und Gesellschaftskritik interessierten Menschen

freuen wir uns sehr!

 

Waltraud und Mario Andruet, Dominic Kloos, Albert Ottenbreit und Horst Peter Rauguth

 - Atelier ANDRUET - Pax Christi Saar - Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar -

Kontakt:  waltraud_andruet@t-online.de   -  Tel. 06838 82220

Hinweis:                 Robert Kurz: Weltkrise und Ignoranz. Kapitalismus im Niedergang.

                              Ausgewählte Schriften, Hrsg.: Roswitha Scholz & Claus Peter Ortlieb,

                              Edition TIAMAT, 1. Aufl. Berlin 2013, S. 29 ff.

 

Der Beitrag „Politische Ökonomie der Simulation“ steht im Internet zum download bei:   www.exit-online.org


Jour fixe Montag, 3. April 2017 19.00 Uhr mit Otmar Steinbicker, Journalist und Hrsg. Aachener Friedensmagazin www.aixpaix.de zum Thema:

Otmar Steinbicker: Friedensbewegung in Zeiten der Präsidentschaft Trumps
Vortragstext lesen

Friedensbewegung in Zeiten der Präsidentschaft Trumps

In der Münchener Sicherheitskonferenz 2017 herrschte unter den europäischen Teilnehmern große Unsicherheit über den weiteren Kurs der USA. Die Presse fragt: Wieviel Bestand hat die NATO noch? Muss Europa jetzt mehr für deine Verteidigung tun und mehr für Rüstung zahlen?

Welche Perspektiven hat die Friedensbewegung in diese Debatte einzubringen?

Geld für Verteidigung wird Wahlkampf-Thema. dpa/afp, 20. Februar 2017, 02:00 Uhr. Die USA fordern auch von den Deutschen eine massive Steigerung der ...

 www.saarbruecker-zeitung.de/.../Muenchen-Bruttosozialprodukt- Militaerhaushalt-Muenchner-Sicherheitskonferenz;...

http://www.imi-online.de/2017/02/20/siko2017/

"Von der Lyen will Bundeswehr vergrößern" Rüstungsoffensive :Bundeswehr will mehr Geld für Kampfpanzer ausgeben Nach Jahren des Schrumpfens soll die Bundeswehr wieder wachsen – und modernisiert werden. Der Wehretat wächst. Für diese Projekte sind 2017 Investitionen geplant. Beitrag: http://www.faz.net/-gpf-8hcvd#GEPC;s5

Hier finden Sie aktuelle Beiträge der F.A.Z.: www.faz.netI MI-Analyse 2017/03
Münchner Sicherheitskonferenz: „Operation Aufrüstung“ und Transatlantische No-Go-Areas und

http://www.imi-online.de/2017/02/20/siko2017/

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-deutschland-steigert-ruestungsausgaben-a-1130582.html


AUSSTELLUNG  ERÖFFNUNG


Surrealismus-Fotorealismus-Sozialkritik

Zur Ausstellung

Surrealismus-Fotorealismus-Sozialkritik
Lade ich Sie und Ihre Freunde am Sonntag, 12. Februar 2017 um 11.00 Uhr In die Rathausgalerie, Am Markt 12, in St. Ingbert ein.

Einführung in die Ausstellung von Frau Dr. Eva Kell, Historikerin

Hans-Wagner
Oberbürgermeister

Über einen Besuch freuen sich
Mario und Waltraud Andruet



Mario Andruet
Das künstlerische Schaffen von Mario Andruet setzte schon in seiner Jugend ein. Fotorealistische Versuche, Tonarbeiten und das, was man heute als Street-Art bezeichnet, nämlich die Malerei auf großen Wandflächen, waren der Beginn. Als sich sein Hauptthema herauskristallisierte, das Anprangern gesellschaftlicher Missstände, Krieg und Gewalt, war die Ölmalerei sein Medium. Erst fotorealistisch, dann surrealistisch schuf er großformatige, oft mehrteilige Kunstwerke, die manchmal an Bühnenbilder erinnern.

In der Begegnung mit Siegfried Pollack erschloss er sich im letzten Jahrzehnt neue Materialien und Ausdrucksmöglichkeiten, ohne sein Hauptthema außer Acht zu lassen. Nun häufiger mit satirischem Blick und mit zarten verletzten Gesichtern als Motiv, arbeitet er Metalloxidation und Aquarellfarben in seine Gemälde ein, die dadurch noch intensiver auf den Betrachter wirken.

Einen anderen Weg bilden seine Konkretisationen mit handgeschöpftem Papier. Hier vermischen sich kräftige Farben oder kontrastieren; die Fläche wird aufgebrochen zum Relief, Stacheldraht und Weltkugel werden haptisch erfahrbar. Die Metalloxidation solcher Kunstwerke führt dazu, dass sie häufig gar nicht mehr in ihrem Ursprungsmaterial wahrgenommen werden, sondern als Skulpturen gelten können.

Ausstellung vom 12. Februar – 13. April 2017 in der Rathausgalerie St. Ingbert

Einladung Seite 1

Einladung Flyer